2018-Rückblick

von den verschiedenen Adventsauftritte soll hier nur von einem berichtet werden:

Sonntag, 9. Dezember 2018

Museumsadvent im Freilandmuseum Bad Windsheim am 2. Adventsonntag, ab ca. 11:30 Uhr

im Bauernhaus Unterlindelbach.
                          Das ist in der Gruppe “Hopfen”

Ein recht ansehnliches Anwesen, dieses Haus.
Und für uns hier das erste Mal; denn wir hatten im Laufe der Jahre doch sonst schon (fast) in jedem Haus gespielt? “Harfenläufig” wars auch - das bedeutete für uns eine erhebliche Erleichterung. Denn unsere “Geräte” sind halt nicht für steile, enge Treppen konstruiert, und die Häuser nicht für unsere Instrumente gedacht
Und großzügig ist der Raum. Den Tisch etwas zur Seite gerückt und schon konnten wir  uns auf der Eckbank  einrichten. Das sieht man auf dem Bild rechts.

BW-2018 vorher

Warm wars auch, der Ofen spendete Wärme und den starken Geruch von Feuer und Rauch. Ersteres kam allen zugute, letzteres uns länger und intensiver. Alte Öfen sind halt öfter mal nicht so dicht. Für die Wärme waren wir und unsere Instrumente jedenfalls sehr dankbar.
Wir spielten Stücke quer durch die getragene Musikliteratur; dazwischen gabs ein paar nicht ganz so getragene Gschichtla - das kam gut an. Immer wieder entdeckten wir die gleichen Gesichter von Zuhörern, die uns öfter besuchten. Und von da kamen auch viele Fragen und Anmerkungen - und natürlich auch für uns Wissenswertes.
Später wurde es dann doch noch ziemlich dunkel. Das tat zwar der Stimmung keinen Abbruch, wurde aber für uns mühsam. Man muß doch sehen, erstens wer da ist und zweitens, wie kommts an.
Aufhören durften /mußten wir so gegen  16:30 Uhr -  dank unserer Pultleuchten sahen wir zwar unsere Noten, nicht mehr aber unsere Zuhörer. 
Spieldauer deutlich über 4 Stunden - kaum Pausen, weils fast immer voll war. “Schöi wars!”

Taurus

Freitag 7. Dezember 2018

19:00 Uhr, adventlicher “Fränkischer Abend”

 im Kulturladen Gartenstadt

Vorwort:

Es war der 52. Abend dieser Veranstaltungsreihe.
Da muß aber zuerst gesagt werden, daß diesmal nicht der Kulturladen der Veranstalter war!

Aus noch nicht ganz verständlichen Gründen strich nämlich der Kulturladen diesen Abend. Weil ja aber die Nachfrage so groß ist, übernahm der (unabhängige) Förderverein Kulturladen Gartenstadt als öffizieller Veranstalter diesen Abend. Für die Besucher war das kaum zu merken. Beim “Kartenschalter” standen halt andere Leut’ und begrüßt wurden sie vom Vorstand des Vereins. Der Ablauf war aber wie gewohnt. Platzverteilung, Brotzeit, alles wie gewohnt
Praktisch wars wieder ausverkauft, obwohl von  Werbung vorab wenig zu bemerken war.
Für das Ganze ist das aber wesentlich, weil so der Wille der Besucher wieder die richtige Geltung bekam und damit sich über die Politik drüber wegsetzte.

Zum Abend selber:
Es war ein Abend, der einerseits schon an die kommenden Weihnachten erinnern sollte.
Wir haben in erster Linie getragene, stillere Musikstücke gespielt. Verschiedene Ausschnitte vom in fränkischer Mundart  gereimten Lukasevangelium  wurden vorgetragen.
In der Mundart kann das Geschehen rund um Bethlehem viel anschaulicher geschildert werden, als in der nüchternen Sprache der Bibel.
Solche Textpassagen, dazu im Hintergund  leise Harfenmusik - das bringt was!

Aber - Weihnachten ist ja eigentlich keine traurige Feier- es gibt natürlich auch  Amüsantes  zu berichten. Man glaubt gar nicht, was da beim Plätzlasbacken, oder auch beim Christbaum kaufen und “aufhängen” so alles passiert. Da fühlt man sich erwischt.

Das war dann nach der Pause.

Mit diesen nicht so ganz getragenen Weisen und den Wünschen fürs kommende Jahr konnten wir uns für 2018 verabschieden - nicht ohne den Hinweis auf den nächsten Abend am 12. April 2019 im Kulturladen mit der Sängerin Christa Summerer.  Der Sturm auf Karten dafür setzte bereits ein.

Taurus

Freitag, 12. Oktober 2018, 19:00 Uhr

“Fränkischer Abend” im Kulturladen Gartenstadt

Diesmal war das Motto:

“Moritaten, Balladen, Musik und Gschichtla

Balladen sind ja meist schaurig schöne Geschichten. Klassisch sind entsprechende Werke u.a. von Goethe und Schiller. Erinnert sei z. B. an den “Taucher” oder “die Glocke”. Wer kennt da nicht die weit verbreiteten Kurzformen?
Daß auch manche Dialektdichter sich dieser Stoffe annahmen, konnten wir mit der fränkischen Abwandlung vom “Daucher” beweisen.  

Moritaten- und Bänkelsänger dagegen waren die damaligen Übermittler von Nachrichten.
Bänkel, weil sie bei ihren Vorträgen meist etwas erhöht z. B. auf einer Bank standen. Und schon damals, also vor etwa 100 Jahren war die grafische Darstellung der Erzählung sehr gefragt. Die Sänger waren oft Kriegsveteranen, die sich auf diese Weise ein dringend benötigtes Zubrot verdienten. Sie zogen mit ihren Bildtafeln und oft mit der Drehorgel übers Land und zeigten bei ihren Informationen auf das dazu passende Bild.

Diese Kunstform ist heutzutage in Vergessenheit geraten. Wir haben uns der modernen Elektronik bedient und die Bilder mit Hilfe von Laptop und Beamer  an die Wand geworfen.
Die überlieferten Geschichten sind aber die gleichen - z. B. vom Mord an der Hulda oder vom Sabinchen. Statt der Drehorgel halt Harfe, Gitarre, oder Steirische und dazu singen im Duett.
(Für die Nachrichtenübermittlung gibts gottseidank heut bessere Methoden)

Und diese Stimmung in der Zuhörerschaft haben wir ausgenutzt, um auch mal flotte Stückla, freche Lieder und Sprüche  vorzutragen. Zumindest die Refrains sangen dann alle mit.
Kurzweilig und scheinbar auch begeisternd; denn der Vorverkauf der Karten für unseren Abend im Dezember  lief voll an.

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Quelle: Großes  Deutsches Liederbuch

Taurus

Sonntag, 24.6.2018 , über Mittag in den Nachmittag hinein

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Tag der Volksmusik im Freilandmuseum Bad Windsheim

Im Jagdschlößchen ists immer ein gutes “Spiel-Gefühl”. Verstärkt wird das, wenn man aufmerksame und “mitgehende” Zuhörer hat.
Natürlich ist eine Gruppe , wie wir sie mit unseren instrumentalen Möglichkeiten bieten erstens selten und dann deswegen natürlich interessant. Hinzu kommt - wir haben den Überbegriff Volksmusik schon weiter gesponnen.

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Zusammenhänge und Vergleiche zwischen Volksmusik anderer Gegenden, von Klassik zu unserer traditionellen fränkischen Musik werden von den interessierten Zuhörern richtig goutiert.

Manche haben wir nach den Pausen immer wieder bei uns begrüßen dürfen.
Sogar vor dem Schlößchen bildeten sich Warteschlangen.

Und so verflog unsere Spielzeit wie im Flug!

Bad Windsheim hat halt immer nochmal was Eigenes!

Taurus

 

am Freitag, dem 13. April 2018, 19:00 Uhr,

Harfenkonzert beim Fränkischen Abend,
Mitwirkende:
Harfenduo Saitentanz, die Knopfsaiten, Sprecher: Georg Koller

vor 16 Jahren war es der erste ”fränkischen Abend”,
damals unter dem Motto “Volksmusik und Literatur querbeet”.

Und es ist nun in ununterbrochener Reihenfolge
der 50. Abend dieser Reihe geworden.

 

Im Vorfeld gab es auch ein Interview mit einem Bericht im Stadtanzeiger am 7. Februar 2018-hier der Bericht

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Ort: Kulturladen Gartenstadt,
90469 Nürnberg, Frauenlobstraße 7, Tel. 0911 482318

Dieser “fränkische Abend” war ja wirklich ein Ausnahmeabend. Nach unserem ersten Stück, einer Polka , die bereits  bei unserem ersten Abend gespielt hatten, kam natürlich die Begrüßung. Aber jetzt mit dem Thema “50. Abend”.

Sepp Braun, der ehemalige langjährige Vorsitzende des Fördervereins des Kulturladens tauchte mit kurzen Worten in die Geschichte des Abends ein, so wie es auch im oben abgedruckten Bericht steht.

Er wies auch auch darauf hin, daß auch dieser Abend wieder ausverkauft war. Bestimmt waren da ein paar Zupätgekommene dazwischengequetscht.
Georg Koller bekam dann als Anerkennung für die 16 Jahre eine Collage aus den verschiedensten Abenden geschenkt.
Was Sepp auch hoch anzurechnen ist, daß bei dieser Jubiläumsveranstaltung an die Leistungen des Kulturladens, der Helfer und natürlich an die Familien daheim gedacht wurde. Denn ohne diese Unterstützung kann so ein Abend nicht so regelmäßig und so erfolgreich organisiert werden.

Und ganz wichtig, die treuen Zuhörer. Es kommen noch Fans, die schon bei dem ersten Abend zugehört haben. Mitwirkende Gäste betonen immer wieder “Um so ein Publikum kann man euch beneiden”

Und damit waren wir auch bereits bei der Begrüßung aller Mitwirkenden.

Das Harfenduo Saitentanz - Evi Frauenrieder und Barbara Regnat, die KnopfSaiten, Sprecher Georg Koller

Wenn schon so ein Harfen-Spitzenduo da ist, ist natürlich Harfenmusik vorne dran. Von traditioneller Volksmusik, Klezmer, über Brasilianisch, über Jazz, bis in die tiefste Klassik ging der Melodienreigen - alle Schattierungen dieser Besetzung.
Als Abwechslung waren  die Stücke mit der Steirischen, aber dann auch Klarinettenduo, Okarina und später landeten wir auch in den Wiener Melodien. Daß auch Stücke dabei waren, die dann einfach so zu dritt - aus der la main (“la meng”) - gespielt wurden, erhöhte den Reiz zusätzlich.

Gschichtla durften natürlich nicht fehlen. Georg Koller als Sprecher streifte natürlich auch die 16-jährige Geschichte dieses Abends und die 18 Jahre der KnopfSaiten nur kurz. Auch ihm waren die Musik und die Zuhörer wichtiger.

Karten für den nächsten Abend  am 12. Oktober 2018 gingen auch schon fleißig über den Ladentisch.

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ein paar Bilder möchten schon auch sein:

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einfach wahllos herausgegriffen

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Letzte Änderung: 22. Oktober 2019

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